Wearable Computing war vor fünf Jahren noch etwas Besonderes, die Möglichkeiten schienen unbegrenzt. Darunter versteht man die Integration der Kommunikationstechnik an der getragenen Kleidung.

Uns sind noch Beispiele, als vor fünf Jahren das Thema aufkam, im Gedächtnis. Dazu gehörte beispielsweise ein Schal, mit dem man quasi als Handy-Ersatz sprechen konnte oder ein Halsband, das durch die bloße Mundbewegung mit dem Gesprächspartner kommunizierte. Erst vor zwei Jahren hat das Thema globales Interesse geweckt.

Wie ist der aktuelle Stand von Wearable Computing?

Wearable Computing (Bildquelle: Screenshot vandrico.com)

Aktuelle Wearables nach Marktsegmenten. Quelle: http://vandrico.com/database, Screenshot 08. Dezember 2014

Wir haben ein Unternehmen entdeckt, welches die Entwicklungen von Wearable Computing aktuell darstellt und verschiedene Statistiken zum Thema anbietet. Interessant ist: vor einem halben Jahr verweist zdnet auf 175 Wearable-Computing-Geräte, die durchschnittlich 367 Dollar kosteten. Heute sind es bereits 288 Geräte zu 312 Dollar. Besonders im Lifestyle- und Fitness-Bereich werden die meisten Wearables genutzt. Wearable Computing scheint 2014 langsam in der Gesellschaft angekommen zu sein, auch einige größere Unternehmen nutzten den Trend für ihren mittlerweile legendären Aprilscherz.

Die Hauptinnovationen sind Smart Watches und Smart Glasses. Für besorgte Eltern gibt es die Smart Watches für Kids. Per GPS Signal wissen sie so, wo ihr Nachwuchs ist. Über die Uhr kann ebenfalls telefoniert werden. Das Besondere dabei ist, dass automatisch ein Mikrofon eingeschaltet wird, wenn der Anruf nicht erwidert wird. Victoria Secret hat einen intelligenten Sport-BH entwickelt. Dieser misst die Herzfrequenz beim Training. Weitere erhältliche Anwendungen sind beispielsweise Jacken mit eingebauten Blinkern. Besonders bei Radfahrern erübrigt sich das lästige Arm heraushalten. Aber auch Motorradfahrer haben so eine Chance, besser wahrgenommen zu werden.

Die Entwicklungen scheinen sich damit derzeit auf Smartwatches und -glasses sowie Quantified Self Anwendungen zu konzentrieren. Wir bleiben weiter wachsam und warten gespannt auf neue Entwicklungen und Anwendungen. Vielleicht können wir eines Tages wirklich mit einem Halsband oder Schal sprechen.

Jenny Mittrach

Jenny ist ebenfalls Teil des Content-Teams. Ihre Expertise werden wir in den verschiedensten Blog-Kategorien finden, denn sie ist schon ein alter Hase im Business. Ob aus ihrer Zeit im Community Management wohl auch die Leidenschaft für Küchenmaschinen herrührt?

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