Schon im Trend oder müssen sich Quantified-Self Anwendungen erst noch durchsetzen? Um diese mit dem Smartphone zu verbinden, bedarf es einer großen Datenmenge. Big Data ist notwendig, um diese Entwicklungen weiter voranzutreiben.

Unter Quantified-Self wird die Erfassung von persönlichen Daten mit dem Ziel der Selbsterkenntnis und Selbstmotivation verstanden. Angewendet wird das Prinzip schon seit Jahren, z. B. bei Diabetes erkrankten, um den Blutzuckerspiegel zu messen. Die Allgemeinheit nutzt diese Daten zur Kontrolle der Gesundheit, Fitness oder auch der Ernährung. Unterstützt wird dies durch mobile Geräte.

Anwendungen, die weitverbreitet und bekannt sein dürften, sind Schrittmesser, Pulsmesser, Kalorienzähler, Gewichtswaagen oder Blutzuckermessgeräte. Relativ neu am Markt sind so genannte Life-Logging Kameras. Sie sind sehr klein und werden am Körper getragen. In kurzen Abständen werden dabei automatisiert Fotos aufgenommen. So kann sich der Nutzer später mittels einer Mobile App in einer Art Fototagebuch durch sein Leben blättern. Für die einfache Kontrolle des eigenen körperlichen Befindens genügen die einfachen Geräte, für medizinische Anwendung müssen diese geprüft sein.

Welche konkreten Vorteile bringen Quantified-Self Anwendungen?

Kennen Sie das Problem, dass Sie ihrem Arzt ihr Krankheitsbild nicht so richtig beschreiben können? Oder der Arzt die Symptome für voll nimmt und meint Sie brauchen nur eine Krankschreibung? Dadurch, dass Informationen über körperliche Merkmale, medizinische Daten sowie Notfalldaten gesammelt und durch Smartphones ausgewertet werden, kann der Anwender beispielsweise dem Arzt eine bessere Auskunft über das eigene Wohlbefinden geben. Symptome können mit Hilfe von Quantified-Self Anwendungen besser beschrieben, erkannt und so Krankheitsdiagnosen effizienter erstellt werden. Aber auch zur Beruhigung und Sicherheit dienen diese Auswertungen, um beispielsweise sicher zugehen, dass mit dem Körper alles OK ist.
In Deutschland hat sich der Trend noch nicht so recht durchgesetzt. Weltweit existieren verschiedene Gruppen, die sich über die Ergebnisse austauschen.

Jenny Mittrach

Jenny ist die Stammälteste im Content-Team. Als alter Hase im Business finden wir ihre Expertise in den verschiedenen Blog-Kategorien. Sie fühlt sich schnell durch neue Themen inspiriert und lässt sich gern vom Spirit der Produkte unserer Kunden mitreißen.

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