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Was macht eine wirklich gute, sinnvolle und effiziente Website-Optimierung heutzutage aus? Dass die Inhalte aus jedem Blickwinkel und für möglichst viele relevante Keywords sichtbar sind.

Damit ergeben sich schon zwei wesentliche Variablen für die Suchmaschinenoptimierung: Keywords und Relevanz.

Es geht nicht um eines von beiden, sondern SEO meint die kombinierte Optimierung von Textinhalten durch Einbeziehung von Keywords und von relevanten Inhalten. Vor allem beim Thema Relevanz muss immer stärker auf semantische Beziehungen und Verknüpfungen geachtet werden. Denn die Suchmaschine erkennt diese Beziehungen zwischen Wörtern und Phrasen und prüft, ob die Zielseite relevant zum vom Nutzer angefragten Suchergebnis ist – auch wenn dieser nicht die eingearbeiteten Keywords benutzt.

Latent Semantic Optimization

Diese Form der semantischen Optimierung basiert auf dem Verfahren des Latent Semantic Indexing (LSI), welches Google einsetzt, um Begriffe im jeweiligen Kontext zu erkennen und zu verstehen. Diese Wortbeziehungen werden über eine semantische Analyse der Inhalte ermittelt, also um eine Analyse der Bedeutung von Wörtern. Durch das tiefe Verständnis von Texten verbessert sich die Qualität der Suchergebnisse dramatisch, bedingt aber auch, dass man als Redakteur seinen Text entsprechend semantisch optimiert.

Stufe 1 – Die einfachste Form der LSO: Synonyme finden

Man nehme das Fokus-Keyword „Auto“ und verwende Synonyme, um den Text zu optimieren: „Fahrzeug“, „Kombi“, „Limousine“, KfZ“, „Automobil“, „Fahrbarer Untersatz“….

Stufe 2 – Sinnverwandte Begriffe und Phrasen verwenden

Ausgehend von einem einzigen Fokus Keyword lassen sich beispielsweise mittels Google AdWords Keyword Planner weitere relevante Suchbegriffe finden, die von den Nutzern verwendet werden. Wenn diese von Google als semantisch verwandt eingestuft sind und auch noch ein entsprechendes Suchvolumen, also Suchpotenzial, aufweisen, dann lohnt es sich, diese auch zu nutzen und mit Inhalt zu versehen.

Stufe 3 – WDF*IDF

Die Methode „within document frequency“ + „inverse document frequency“ (WDF*IDF) prüft die Gewichtung von Suchtermen innerhalb des vorliegenden Textes und vergleicht sie mit den Top-Suchtreffern bei Google. Heraus kommen Empfehlungen, welche Keywords stärker zu nutzen sind, um rein von der Häufigkeit her mit den vorderen Platzierungen in Wettbewerb zu treten. Festzuhalten ist, dass dieses Verfahren nichts mit Relevanz oder Semantik zu tun hat, sondern ein reiner mathematischer Vergleich von Keyword-Häufigkeiten ist.

Stufe 4 – Die Smart Relevance Optimization 

Wer nun eben nicht nur die ersten zehn Suchtreffer als Datenbasis haben möchte, wer sich nicht in manuellen Recherchen verstricken und viel Zeit aufwenden möchte, wer sich nicht in den unendlichen Tiefen von Wörterbüchern und Synonym-Datenbanken verlieren möchte, der muss zwangsläufig auch die nächste Stufe der Suchmaschinenoptimierung zünden.

Selbstlernend, auf Basis von Big Data Analysen, ausgestattet mit Künstlicher Intelligenz und semantischen Algorithmen, ist SRO die konsequente Weiterentwicklung all jener Methoden und Verfahren, die teilweise schon seit Jahren zum Einsatz kommen.

Der Redakteur ist und bleibt das Zünglein an der Waage

Trotz aller Technologie und Algorithmen bleibt es immer noch der Kreativität und Intelligenz des Redakteurs überlassen, den Text so zu gestalten, dass er dem Nutzer hilft UND sichtbar ist. Genau dieses Maß an nutzerzentrierter Optimierung machen einen Text erst wertvoll für das Unternehmen und für den Leser und sorgen damit für eine nachhaltige Steigerung des natürlichen Rankings bei der Suchmaschine.

Jan Pötzscher

Jan leitet und verantwortet als Head of Account Management die Kundenprojekte. Als erfahrener Blogger und SEO Experte bringt er sich zu dem auch fachlich in interne und externe Projekte mit ein.

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