Was ist OnPage-SEO?

Unter OnPage-SEO versteht man in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) alle Maßnahmen, die auf der zu optimierenden Webseite selbst durchgeführt werden. Sie ist die Praxis der Optimierung einzelner Webseiten, um höher zu ranken und mehr relevanten Traffic in Suchmaschinen zu erhalten.

Wie steht OnPage-SEO zu OffPage-SEO?

Onsite Optimierung bezieht sich auf den Content deiner Seite, der optimiert werden kann. Dazu gehören der Inhalt und auch der HTML-Quellcode einer Webseite. Damit steht sie im Gegensatz zur OffPage-SEO, die sich auf Links und andere externe Signale bezieht. Die OnPage-Optimierung sollte immer vor der OffPage-Optimierung erfolgen. Der Aufbau von Backlinks ohne eine optimierte und solide funktionierende Landingpage ist weniger effizient. Zudem bedarf es eines ständigen Monitorings deiner Website, um den Optimierungsgrad der Website permanent aufrecht zu erhalten.

Elemente der OnPage-Optimierung

URL und Struktur der Website

Die Erfahrung zeigt, dass Nutzer kurze URLs lieber anklicken als längere. Je näher das Keyword am Domainnamen liegt, desto besser ist das Ranking der Unterseite zum Keyword. Bei der Struktur ist besonders auf die Klicktiefe zu achten. Die Klicktiefe beschreibt den Klickpfad, der angibt, wie viele Klicks notwendig sind, um von der Startseite zum gewünschten Inhalt zu gelangen. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung empfiehlt sich eine geringe Klicktiefe.

HTML-Head

Im HTML-Head befinden sich die Meta Tags. Zu den drei wichtigsten Tags gehört der Title Tag. Der Meta Title ist ein rankingrelevanter Faktor und wird fast immer als Headline in den SERPs verwendet. Die Meta Description wird dem Nutzer im Snippet unter dem Titel angezeigt und beeinflusst somit maßgeblich die Click-Through-Rate. Der Canonical Tag zeigt den Suchmaschinen, welche URL bevorzugt werden soll. Vor allem bei großen Websites mit vielen Unterseiten und mehreren URLs ist dieser Tag wichtig, um Keyword-Kannibalisierung zu verhindern.

HTML-Body und Text

Um ein Keyword Stuffing zu verhindern, empfiehlt Google, Synonyme von Keywords im passenden Kontext zu verwenden. Es geht nicht darum, das Keyword möglichst oft unterzubringen, sondern ein Thema möglichst holistisch zu behandeln und dafür alle relevanten Phrasen zu verwenden.

Texte sollten einzigartig sein, Duplicate Content vermeiden und die Suchbedürfnisse der Zielgruppe perfekt befriedigen. Das Hervorheben von wichtigen Keywords in fett (HTML-Tag „bold“) hilft Schnelllesern beim Überfliegen der Texte und ist ebenfalls rankingrelevant.

Der Heading-Tag (h1 bis h6 in HTML) ermöglicht Browsern, Suchmaschinen und Screenreadern, Überschriften zu erkennen und so den Text besser zu kategorisieren.

Ein gewisser Anteil des Traffics einer Website kann durch die Bildersuche generiert werden. Deshalb sollten Bilddateien aussagekräftig benannt sein und das Schlüsselwort enthalten. Zusätzlich sollten alle Medien mit dem Alt-Attribut mit einer alternativen Beschreibung versehen sein. Diese wird immer dann angezeigt, wenn das Bild, z. B. aufgrund einer geringen Bandbreite, nicht ausgeliefert werden kann.

Interne Verlinkungen bieten eine gute Möglichkeit, Unterseiten zu optimieren, zum Beispiel durch die Aufnahme der relevanten Keywords in die Ankertexte.

Crawling und Indizierung

Um sicherzustellen, dass alle gewünschten Bereiche vom Googlebot besucht werden können, sollte die komplette Website mit robots.txt und Sitemap Crawler-freundlich erstellt worden sein.

Technische Aspekte

Eine mobile Optimierung und hohe Seitengeschwindigkeit (PageSpeed) sind Grundvoraussetzungen für eine positive User Experience und ein besseres Ranking.

OnPage-SEO zusammengefasst

Die OnPage-Optimierung ist ein wichtiger Bestandteil der SEO. Letztlich basieren viele Aspekte der Optimierung auf langjähriger Erfahrung und der kontinuierlichen Verbesserung der Google-Algorithmen. Webmaster müssen immer wieder den Status quo überprüfen und die eigene Website kontinuierlich analysieren, um sicherzustellen, dass ihre Seite die neuesten Anforderungen erfüllt.

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