Definition Content Strategie

Unter einer Content Strategie versteht man die langfristige Definition und Planung von Content. Sie bestimmt, welchen Content du für welche Zielgruppe kreierst, wann du ihn hochlädst und auf welchen Plattformen du ihn verteilst. Du strukturierst und entwickelst also einen strategischen Plan für das Content Management und die Content Produktion deines Unternehmens.

Einordnung und Bedeutung für das Content Marketing

Content Strategien bilden die Basis für erfolgreiches Content Marketing. Content Marketing ist ein Teilbereich des Inbound Marketings und ist auf die Bedürfnisse und Interessen deiner Zielgruppe fokussiert.

Relevanter und interessanter Content bewegt die Nutzer womöglich dazu, ihn zu teilen und deine Social-Media-Kanäle oder Websites noch einmal zu besuchen. Online-Inhalte bauen darüber hinaus eine nachhaltige Beziehung zu deinen Kunden auf. Du verkaufst nicht nur die eigenen Produkte, sondern auch dein Unternehmen insgesamt.

Um diese Beziehung aufzubauen, benötigst du jedoch nicht nur hochwertigen Content, sondern einen langfristigen Plan, wie und wo du deinen Content veröffentlichst.

Eine eigene Content Strategie entwickeln

1.) Content Marketing Ziele festlegen

Um eine erfolgreiche Strategie zu entwickeln, ist es zunächst wichtig, kurzfristige und langfristige Ziele für deine Inhalte zu definieren.

Kurzfristige Ziele sind zum Beispiel:

  • Reichweite über Social Media generieren
  • Neue Nutzer anziehen
  • Backlinks erzeugen

Langfristige Ziele dagegen sind:

  • Vertrauen bei Kunden aufbauen
  • Regelmäßige Besucher anzuziehen
  • Aufbau von Owned Media (eigene Kommunikationskanäle)

Wichtig dabei ist, dass die Ziel SMART sind, d.h.

S – spezifisch

M – messbar

A – attraktiv

R – realistisch

T – terminiert

2.) Zielgruppen­analyse

Eine Analyse deiner Zielgruppe hilft dir, die Interessen deiner potenziellen Kundschaft besser zu verstehen und vorherzusagen. Die Buyer Persona ist eine Modellierung deiner Zielgruppe, in der du die wichtigen Informationen deiner Kundschaft zusammenfasst.

Da Content Marketing als Ansatz darauf setzt, mithilfe von relevanten Inhalten deine Kunden an dein Unternehmen zu binden, ist die Festlegung deiner Zielgruppe essenziell für das erfolgreiche Marketing deines Contents

3.) Audit und Content-Produktion

Um festzulegen, welche Content Formate du veröffentlichen willst, ist ein Content Audit deiner Inhalte sinnvoll. Du analysierst deine bestehenden Inhalte und prüfst ihren bisherigen Erfolg unter den Nutzern.

Darauf basierend legst du schließlich fest, welche Inhalte für deine Zielgruppe relevant und sinnvoll sein könnten.

4.) Ressourcen

Bei der Planung einer Marketing-Strategie musst du ein Redaktionsteam festlegen und genau planen, mit welchen Ressourcen du wann wo wie viel Content erstellen, veröffentlichen, distribuieren und monitoren kannst.

5.) Festlegung deiner Kommunikationskanäle

Deine Inhalte können über deine verschiedenen sozialen Netzwerke oder auch über deine Unternehmenswebsite publiziert und geteilt werden. Wähle diejenigen Kanäle aus, welche dir dabei helfen, deine Zielgruppe sowie deine Ziele zu erreichen.

6.) Erfolgsmessung

Mit deinem Content Marketing wirst du nur dann langfristig Erfolg haben, wenn du regelmäßig misst, ob die von dir definierten Ziele auch tatsächlich erreicht werden. Ist dies nicht der Fall, ist eine Anpassung bzw. Optimierung deiner Strategie vonnöten.

7.) Krisenmanagement

Natürlich gehört auch die eine oder andere Krise zum Content Marketing dazu. Bereite dich gut darauf vor und überlege, bei welchen Themen Kritik aufkommen würde. Bereite dafür schon entsprechende Antworten vor und definiere verschiedene Eskalationsstufen. Plane dafür ein, wen du wann im Unternehmen erreichen kannst. Gerade Shitstorms im Social Web eskalieren häufig nach Feierabend oder am Wochenende.

Haben wir deine Neugier geweckt und du willst noch mehr über Content Strategien erfahren? Weitere Informationen liest du in diesem RelevanzMacher Beitrag:

 

Content Strategie: Content is King – aber ohne Content Strategie läuft nichts

<< zurück zum Glossar