Die Entwicklungen zu Augmented Reality, das Verschmelzen von virtueller und realer Welt schreiten voran. Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt und wollten wissen, wie der Stand der Dinge ist.

Augmented Reality (AR) ist eine computergestützte Wahrnehmung der aktuell erlebten Umwelt. Dabei werden (zusätzliche) Informationen zu historischen Gebäuden, Kunstwerken, Navigationsdaten oder Bewertungen von Restaurants in Echtzeit, zum Beispiel auf Smart Wearables, transformiert.

Anwendungsfelder

Smart Wearables sind intelligente Gläser, die mit dem Internet verbunden sind, ein GPS-System und Bluetooth empfangen können, Kleinstlautsprecher und Mikrofon integriert haben und somit in der Lage sind, mit Smartphones oder Tablets zu kommunizieren. Beispielsweise werden Benachrichtigungen vom Smartphone wie E-Mails, Twitter- oder Facebook-Status-Meldungen sofort auf die Smart Glasses übertragen.
Sogar für den Unterricht gibt es schon erste Lösungen. Dozenten können sich zusätzliche Informationen auf der Brille speichern ohne in einem Buch oder im Smartphone die passende Seite suchen zu müssen. Aber vor allem für Schüler und Studierende ergeben sich neue Möglichkeiten. Der Dozent kann während des Erklärens darauf hingewiesen werden, dass er auf das Thema genauer eingehen soll oder es nicht verstanden wird. Fragen können ebenfalls gestellt werden. Gerade für zurückhaltende Menschen ergeben sich so neue Möglichkeiten, in das Unterrichtsgeschehen einzuwirken. Vorteile entstehen vor allem in größeren Gruppen. Der Dozent kann ohne Unterbrechungen seinen Vortrag durchführen und sieht alle Meldungen in einem Blick.

Ähnlich diesem Prinzip werden virtuelle Frontscheiben erforscht und weiterentwickelt. Zum Beispiel ist es möglich, die Geschwindigkeit oder Navigationspfeile auf der Frontscheibe zu sehen und zusätzliche Informationen, die für die Fahrt wichtig sind, zu erhalten. Für Lego, Modellbauer oder auch für Zusatzinformationen auf einem Printprodukt hat AR ebenfalls eine Lösung.

Weitere Möglichkeiten bieten Smartwatches. Dabei werden Produktverpackungen gescannt und so automatisch auf den elektronischen Einkaufszettel ergänzt. Ebenfalls ist ein Ernährungstagebuch möglich. Weitere Anwendungsbereiche liegen in der Raumausstattung. Möbelstücke können in die Wohnung virtuell eingebunden und verschiedene Farben getestet werden. So kann der Nutzer auf einen Blick entscheiden, ob die Neuanschaffung ins Raumkonzept passt oder nicht.

Uns interessiert, in welcher Alltagssituation bzw. in welchen Moment ihr gern auf Augmented Reality zurückgreifen würdet?

Jenny Mittrach

Jenny ist ebenfalls Teil des Content-Teams. Ihre Expertise werden wir in den verschiedensten Blog-Kategorien finden, denn sie ist schon ein alter Hase im Business. Ob aus ihrer Zeit im Community Management wohl auch die Leidenschaft für Küchenmaschinen herrührt?

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