Das Thema 3D Druck erscheint nicht so häufig in unseren Daten wie erwartet. Ist dieser Trend schon vorbei oder hat bereits jeder ein 3D-Drucker zuhause?
Wir beschäftigen uns viel mit dem Gesundheitsbereich und den neuen Möglichkeiten, die das Web 3.0 für die Branche bietet. Dabei haben wir mit dem medizinischen 3D-Druck etwas ganz Neues entdeckt, das wir euch nicht vorenthalten möchten.

Operationen sind immer ein heikles Thema, auch wenn einige zur Routine geworden sind. Umso lebenswichtiger und schwerer erreichbar dabei die Organe sind, umso höher ist das Risiko. Wir haben ein Unternehmen aus der Nähe von der Berlin, die MMM GmbH, entdeckt, welches Organe als 3D-Modell nachbaut.

Wie funktioniert es?

Von dem betroffenen Organ werden durch bildgebende Verfahren wie MRT oder CT Bilder gemacht. Daraus erzeugt ein Experte mit Hilfe einer speziellen Software ein 3D-Modell. Dabei kann man das Material zwischen hartem oder elastischem Kunststoff auswählen. So wird beispielsweise ein Herzmodell flexibel und ein Knochenmodell hart gedruckt.

Das „gedruckte“ Modell ist für jeden plastisch sichtbar und „zum Anfassen“. Die Operation, Untersuchungen und Implantate können dabei präziser geplant und angepasst werden. Dabei verkürzt sich die Operationsdauer und auch das Risiko wird minimiert. Der Patient erholt sich schneller, da die Einschnitte während der OP kleiner gewählt werden können. Auch die Aufklärung des Patienten vor der OP wird durch das plastische Modell des eigenen Organs enorm erleichtert, da er besser verstehen kann, was ihn bei der OP erwartet.

So nützlich kann der 3D Druck sein. Wir warten auch hier, wie sich das Thema weiter entwickelt.

Jenny Mittrach

Jenny ist die Stammälteste im Content-Team. Als alter Hase im Business finden wir ihre Expertise in den verschiedenen Blog-Kategorien. Sie fühlt sich schnell durch neue Themen inspiriert und lässt sich gern vom Spirit der Produkte unserer Kunden mitreißen.

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